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Info zur Öffnung des Kindergartens


Herzlich Willkommen in Vendersheim!

Bild "Willkommen:Adventsbrunnen2020.jpg"


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste,

ich freue mich, dass Sie unsere Internetseite besuchen.
Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und schauen Sie, was Vendersheim zu bieten hat und was es Neues gibt in der Gemeinde.
Für Gäste lohnt sich ein Besuch in Vendersheim: unsere Winzerbetriebe sind gastronomisch gut aufgestellt sind  und bieten an verschiedenen Wochentagen abwechslungsreiche Speisen und leckere Weine oder auch Kaffee und Kuchen.
Am Vendersheimer Weinbergsturm werden Sie ab April bis Oktober von unseren Vereinen und Winzern ein Mal im Monat mit unterschiedlichen Angeboten bewirtet. Sie können ein tollen Ausblick über die rheinhessische Hügellandschaft genießen.
Verschiedene Veranstaltungen im Jahresverlauf bieten immer wieder einen Anlass für einen Besuch bei uns. Wanderwege laden entlang der Weinberge zu Exkursionen in die Wissbergregion oder in die Nachbargemeinden ein.
Bild "Willkommen:ESS1_klein.jpg"Ich wünsche Ihnen allen viel Spaß beim Surfen auf unserer Homepage und freue mich auch auf persönliche Kontakte und gute Gespräche.







Ihre
Elfi Schmitt-Sieben
Ortsbürgermeisterin


Volkstrauertag 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir alle sind gehalten, die Kontakte zu reduzieren und im Bemühen um die Bewahrung unserer Gesundheit vorsichtig und angemessen zu reagieren.
Deshalb wird in diesem Jahr auch das Gedenken zum Volkstrauertag nicht in der gewohnten Form stattfinden können.
Natürlich darf das Gedenken an die Gefallenen und die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nicht durch eine besondere Situation in den Hintergrund treten oder einem Virus zum Opfer fallen. Aber das Erinnern ist ja nicht an einen bestimmten Ort und an vorgegebene Abläufe gebunden.
Der  Volkstrauertag als Tag des Innehaltens, des Gedenkens an Leid, Not, Vertreibung und Tod bleibt uns erhalten und kann von uns auch angemessen begangen werden.
Sie sind dazu eingeladen, den Friedhof für ein individuelles Totengedenken zu besuchen. Am Mahnmal werden Kerzen bereitstehen, die Sie als Symbol der Erinnerung und als Symbol für eine friedliche Zukunft entzünden können.
Denn das Besinnen ist nicht nur ein Ritual. Es bedeutet auch, trotz bitterer Erfahrungen an eine bessere Zukunft zu glauben und den Mut zu haben, sich für Versöhnung, Gewaltfreiheit und Frieden einzusetzen.
Die öffentliche Gedenkfeier am Volkstrauertag soll in diesem Jahr durch eine stille Kranzniederlegung im Beisein der beiden Beigeordneten am Ehrenmal ersetzt werden.
Ich hoffe auf Ihr Verständnis für diese Entscheidung.
Bleiben Sie gesund!

Elfi Schmitt-Sieben
Ortsbürgermeisterin



Als eines der höchstgelegenen Dörfer im Landkreis Alzey-Worms besticht der etwas abseits der Hauptverkehrsstraße gelegene Ort besonders an klaren Herbsttagen mit einem Panoramablick, der seinesgleichen sucht. Der Blick kann weit schweifen: Im Süden über das Pfälzer Bergland mit dem herausragenden Donnersberg, im Westen in den Hunsrück hinein, im Norden in den Taunus und den Rheingau und im Osten bis zum Odenwald. Bedingt durch die Höhenlage kann an nebligen Tagen oft ein Naturschauspiel der besonderen Art beobachtet werden. Die umliegenden Täler und Dörfer liegen dann im Dunst und allein Vendersheim erstrahlt im hellen Sonnenlicht. Nicht umsonst heißt eine Weinlage hier „Sonnenberg". Wie ein glücksbringendes nach Südwesten hin geöffnetes Hufeisen umrahmen die Weinberge den idyllisch gelegenen Ort mit langer Vergangenheit.

Im Jahre 741 schenkten der „Vollfreie" Gunthram und seine Gemahlin Othruda dem Kloster Fulda ihren Besitz in der Gemarkung Vendirdisheim. Später hieß die Ortschaft Fendesheim (1424), Venderßheim (1443) und Fendersheim (1494). Die Gegend um Vendersheim war nachweislich jedoch schon in der jüngeren Steinzeit von Menschen besiedelt. Ein kleines steinzeitliches Dörfchen lag in der Gewann „Auf Heure". In den unterirdischen Überresten der Lehmhütten wurden eine große Anzahl Feuersteinmesser gefunden, außerdem Gefäße des so genannten Michelsberger Typus und Backteller. Schulrat Spang grub in den zwanziger Jahren eine steinzeitliche Siedlung der ackerbautreibenden Spiralkeramiker aus. Deren Gefäße waren mit Spiralmustern verziert, was ihnen diesen Namen bescherte. Auch die nachfolgende Bronze- und Eisenzeit hat ihre Spuren im Vendersheimer Raum hinterlassen. Es folgten die Römer, die hier - auf dem Behlacker – ein Landgut errichteten. Über die Herkunft des Dorfnamens sind sich die Historiker uneins. Schulrat Spang nahm seinerzeit noch an, dass er von dem ehemaligen römischen Legionär Bendirdo oder Vendirdis kam, der hier sein Rentendasein im Landgut verbracht haben soll. Später schrieb man die Namensentstehung der Zeit der ersten fränkischen Siedlungen zu. So könnte Vendersheim nach dem ersten hier ansässigen „vollfreien Franken" benannt worden sein, also etwa nach dem Heim des Fenther.